zurück zur Übersicht

Katastrophen 2019 - Informationsblatt bzgl. Beihilfe aus dem Katashtrophenfonds

  • Jede durch eine Katastrophe geschädigte natürliche oder juristische Person (Private, Betrieb, Genossenschaft usw.) kann einen Antrag auf Beihilfe aus dem Katastrophenfonds stellen.
  • Die Antragstellung erfolgt ausschließlich bei jener Gemeinde, in deren Gebiet der Schaden eingetreten ist.
  • Die Anträge sind von den Betroffenen vollständig auszufüllen und von der Gemeinde bestätigen zu lassen (Antragsformulare gibt es bei der Gemeinde). Einkommensnachweise können direkt an das Land Salzburg nachgereicht werden.
  • Innerhalb von 6 Monaten ab dem Schadenseintritt muss der Antrag beim Land Salzburg eingelangt sein.
  • Voraussetzung für eine allfällige Beihilfenauszahlung ist, dass der Gesamtschaden den Betrag von € 1.000 übersteigt.
  • Mit Aufräumarbeiten kann jederzeit begonnen werden.

ABLAUF

  • Auf Grund der Antragstellung erfolgt eine automatische Verständigung und darauffolgend eine Vorort-Begutachtung/Schadensfeststellung durch den Amtssachverständigendienst – bei Waldschäden durch die jeweilige Forstbehörde des Bezirkes. Die gutachterliche Bewertung des Schadens erfolgt durch die Bezirksforstbehörde. Berücksichtigt werden der Holzverlust, erhöhte Aufarbeitungs- bzw. Bringungskosten sowie das Bewuchsalter. Bei Flächenschäden kann die Wiederaufforstung aus anderen Programmen gefördert werden. Informationen dazu erfolgen durch die Bezirksforstdirektion.
  • In der nächstfolgenden Kommissionssitzung zur Vergabe von Beihilfen aus dem Katastrophenfonds (jeweils Juni und November des Jahres) wird die Beihilfe (in der Regel 30 % der Schadenssumme) vorgeschlagen und anschließend von der Salzburger Landesregierung zugesagt.
  • Danach erfolgt die Beihilfenauszahlung über die jeweilige Schadensgemeinde.

Ansprechpartner:
Egon Leitner MBA – Tel.: 0662 8042 2420
Email: egon.leitner@salzburg.gv.at
Weitere Informationen:
https://www.salzburg.gv.at/sicherheit_/Seiten/katastrophenfonds.aspx